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Lacombe Lucien – Louis Malle 1973

Termin: noch offen

Im Juni 1944 wendet sich der junge französische Bauernbursche Lucien an seinen früheren Lehrer mit der Bitte um Aufnahme in die Résistance. Als der ihn wegen seines jugendlichen Alters ablehnt, wendet sich Lucien den Nationalsozialisten zu und lässt sich von diesen als Helfer anwerben. Nachdem er den Lehrer als Organisator des Widerstands verraten hat, kann er sich dank seiner neuen Macht der Familie eines reichen jüdischen Schneiders aufdrängen. Dort findet er Gefallen an der Tochter des Hauses. 

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“Lucien strotzt aus allen Poren von jugendlicher Kraft, von Tatendrang und Draufgängertum. In kriegerischen Zeiten können diese Energien aber durchaus fehlgeleitet werden. Wir schreiben das Jahr 1944, deutsche Besatzungszeit in Frankreich. Lucien arbeitet in einem Altenheim. Das reicht ihm aber nicht mehr aus. Er versucht bei seinem ehemaligen Dorfschullehrer bei der “Résistance” anzuwerben, wird aber als zu jung abgelehnt. Na, dann eben zum Feind, denkt es sich wohl. Bei der deutschen Polizei findet er schnell Gefallen an Macht und Skrupellosigkeit. Ein durchaus gefährlicher Job, doch das scheint Lucien fällig egal zu sein. No risk no fun!
Durcheinander gerät er erst, als er sich in die Tochter eines versteckt lebenden jüdischen Schneiders verliebt. Mit seinem aggressiven Imponiergehabe beisst er jedoch zunächst auf Granit…..”

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